Warum es uns gibt
In jedem Ort steht er: der Verein, der seit Jahrzehnten Großartiges leistet — und den trotzdem kaum noch jemand findet. Nicht, weil die Arbeit schlechter geworden wäre. Sondern weil gute Arbeit allein heute nicht mehr reicht, damit man gesehen wird.
Wer hier spricht

Ich bin Markus Voß, Jahrgang 1969, aufgewachsen in Wutha-Farnroda und seit 1999 zu Hause in Schmalkalden. Ich habe mein Leben lang etwas gebaut — erst als Werkzeugmacher, dann achtzehn Jahre als Geschäftsführer eines Dentallabors mit fünfundzwanzig Mitarbeitern, in dem ich zwölf junge Menschen ausgebildet habe.
Irgendwann wollte ich verstehen, wie man online gefunden wird — und habe mir das nicht aus Büchern geholt, sondern am Markt: mit einem eigenen Onlinehandel und in unzähligen Weiterbildungen. In den Jahren danach habe ich für Fitnessstudios und Gastronomen genau daran gearbeitet: sie sichtbar zu machen, damit Menschen sie von selbst finden — nicht mit teurem Anzeigen-Budget, sondern über einen guten Auftritt bei Google und in den sozialen Medien. Was ich kann, ist die richtigen Werkzeuge zusammenbringen — und dafür sorgen, dass sie funktionieren.
Und mit vierundfünfzig habe ich mich noch einmal an die Schulbank gesetzt und ein Masterstudium drangehängt — einen Executive MBA in digitaler Transformation —, weil ich verstehen wollte, wie das Neue funktioniert, statt es zu fürchten.
Seht es euch an
Das ist kein Versprechen auf Hochglanzpapier. Es steht im Netz — jeder kann es sich ansehen. Das Größte davon habt ihr gerade vor euch: KI4Ehrenamt selbst — die Plattform, der Check, der Förderradar, alles von Grund auf gebaut. Und ein paar weitere Seiten, die ich gebaut oder sichtbar gemacht habe:
- Kreissportbund Schmalkalden-Meiningen — die komplette Website
- Die Sportvereinslandkarte dazu
- COKUS Immobilien
- Menschen mit Herz für Tiere
- Tattoo Angels (Tierschutz-Aktion)
Bis auf COKUS Immobilien — meinen Beruf — betreue ich diese Seiten alle ehrenamtlich.
Doch quer durch dieses ganze Leben lief etwas, das mir wichtiger war als jeder Job: das Ehrenamt. Über zwanzig Jahre — erst im Rotary Club, dann im Sport: als Übungsleiter, als Vorsitzender der Kreissportjugend, als Präsidiumsmitglied im Kreissportbund mit rund 250 Vereinen und rund 23.000 Mitgliedern. Ich kenne die Bierbänke und die Abende, an denen man Protokolle tippt, wenn andere längst schlafen. Und ich habe früh angefangen, gegenzusteuern: In Workshops beim Kreissportbund habe ich Vereinen gezeigt, wie sie online gefunden werden — etwa mit einem gepflegten Google-Unternehmensprofil.
Der Moment, der mich nicht losließ
Irgendwann fiel der Groschen. Genau das, was ich für Fitnessstudios und Restaurants tat — sie sichtbar machen, damit man sie findet —, genau das fehlte den Vereinen, die mir am Herzen liegen. Nur dass ein Verein sich keine Marketing-Agentur leisten kann — und auch keine braucht.
Ich habe zu oft dasselbe gesehen: Vereine, die alles geben — und trotzdem langsam verschwinden. Nicht, weil ihre Arbeit schlecht war, sondern weil eine junge Familie, die einen Verein für ihr Kind sucht, heute nicht mehr im Ort herumfragt. Sie tippt eine Frage bei Google ein. Und wenn der Verein dort nicht auftaucht, existiert er für sie nicht — so gut die Arbeit auch sein mag. Das hat mich wütend gemacht. Auf die stille, hartnäckige Art. Also habe ich es nicht dabei belassen. Ich habe es untersucht.
Was ich herausgefunden habe
Ich habe es nicht bei der Vermutung belassen — ich habe gemessen. Als Präsidiumsmitglied hatte ich Zugang zu den echten Mitgliederzahlen unserer Vereine; auf dieser Grundlage habe ich die erste digitale Sportangebotskarte für unseren Landkreis gebaut und meine Masterarbeit genau dieser Frage gewidmet: Wie hängt die Mitgliederentwicklung eines Vereins mit seiner Sichtbarkeit im Netz zusammen? Untersucht als Vollerhebung — alle 252 Vereine, die es im Erhebungszeitraum 2022 bis 2024 im Kreissportbund gab. Das Ergebnis, kurz gesagt: Sichtbarkeit ist kein Gefühl. Man kann sie messen. Und sie entscheidet mit darüber, ob ein Verein wächst oder leiser wird.
- Nur 13 % der Vereine finden leicht Nachwuchs für Vorstandsämter (ZiviZ-Survey 2023).
- Ehrenamtliche verbringen im Schnitt 336 Stunden im Jahr mit Bürokratie — fast jeden Tag eine Stunde; 77 % fühlen sich überlastet (DSEE 2025).
- Und wer online nicht in den ersten Treffern steht, wird schlicht nicht gefunden — dahinter schaut fast niemand.
Gute Vereine sterben nicht, weil sie schlecht sind. Sie werden nur nicht mehr gefunden. Und das ist ein lösbares Problem.
Warum es KI4Ehrenamt gibt
Aus dieser Arbeit ist KI4Ehrenamt entstanden. Nicht als noch ein Technik-Produkt, sondern als das, was ich mir in über zwanzig Jahren Ehrenamt selbst gewünscht hätte: ein digitaler Beisitzer namens Mira. Einer, der die immer gleiche Schreibarbeit übernimmt und dafür sorgt, dass man euch findet — dort, wo Menschen heute nach Anschluss suchen. Ohne Technik-Wissen, ohne Zettelwirtschaft.
Kein Verein darf sterben, nur weil man ihn online noch nicht findet.
Wie wir arbeiten
- Organisch zuerst. Wir bringen euch auf natürlichem Weg nach vorn — ohne Werbe-Budget, das ihr nicht habt. Das ist unser Schwerpunkt.
- Werkzeug, kein Wundermittel. Der digitale Beisitzer steht euch zur Seite und bereitet vor — aber ihr bleibt die, die den Verein machen. Ihr entscheidet, wir helfen.
- Keine leeren Versprechen. Wir garantieren kein Wachstum — das wäre unseriös. Wir machen sichtbar, was ihr leistet, und belegen es mit Zahlen statt mit Werbesprüchen.
- Eure Daten bleiben eure Daten. Das Sensibelste verlässt euer Gerät gar nicht erst. Datenschutz ist bei uns kein Kleingedrucktes, sondern Bauprinzip.
Vereine verdienen, gesehen zu werden.
— Markus Voß
Ihr müsst nicht drei Jahre forschen wie ich.
Eine Minute zeigt euch, wo ihr online steht — kostenlos, ohne Anmeldung. Genau dafür habe ich es gebaut.
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