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Beweise & Forschung

Sichtbarkeit ist kein Gefühl. Wir haben sie gemessen.

Ob ein Verein wächst oder leiser wird, hängt auch daran, ob man ihn online findet. Das war lange nur eine Vermutung — bis es zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht wurde. Von dem, der heute KI4Ehrenamt baut.

Der Beweis zum Anfassen

Überzeugt euch selbst — an den harten Zahlen echter Vereine.

Das Wachstumsbarometerwie sich die Mitgliederzahlen eines Vereins entwickeln, je nachdem wie gut er online gefunden wird.

Wie haben sich eure Mitgliederzahlen zuletzt entwickelt? Wählt euren Bereich:

0–4
5–6
7–14
15–18
19–26
27–40
41–50
51–60
61–70
71+
49% der Vereine wuchsen in drei Jahren gar nicht 34% verloren sogar Mitglieder.Meist trifft es die Kleinen (Median 37 Mitglieder). Auf welcher Seite steht ihr?
SocialWebsiteGoogledunkel = beste Stufe und HebelBalken nach unten (rot) = bremst das Wachstum bzw. hält die Verluste
Belege:

AK = Altersklasse.  ·  Signifikant = abgesichert, kein Zufall.  ·  Tendenz = zeigt dahin, aber nicht gesichert.

Die Erhebung belegt, was online messbar ist. Andere Wege — Mundpropaganda, lokale Presse, Veranstaltungen — lagen außerhalb ihres Forschungsrahmens, nicht außerhalb eurer Möglichkeiten. Online ist der Teil, den man exakt belegen kann.

KI4Ehrenamt · eigenentwickelte Technik — lizenzierbar

Kein Bauchgefühl: Jeder Ausschlag hier stammt aus den gemessenen Zahlen. Das Wachstumsbarometer bringt die Ergebnisse einer Masterarbeit an euren Verein — eine Vollerhebung über alle 252 Vereine des Kreissportbunds Schmalkalden-Meiningen e. V., ~23.000 Mitglieder, 2022–2024. Gemessen, nicht gefragt: objektiv beobachtete Merkmale statt Selbstauskunft, bundesweit repräsentativ.

Alle sehen es. Keiner löst es.

Die großen Verbands-Berichte fragen ab, wie sich Vereine fühlen. Diese Untersuchung hat gemessen, was Sichtbarkeit tatsächlich bewirkt. Beides zeigt dasselbe Bild — nur eines davon ist neu:

  • Nur 13 % der Vereine finden leicht Nachwuchs für Vorstandsämter (ZiviZ 2023).
  • 336 Stunden im Jahr gehen fürs Ehrenamt-Büro drauf — fast jeden Tag eine Stunde, Jahr für Jahr. 77 % fühlen sich überlastet (DSEE 2025).

Und es ist ja nicht so, dass nichts passiert. Es kommt etwas — in Bröckchen, und nur wenn ihr in die richtige Richtlinie passt. Ein Zuschuss. Fünf Tablets. Eine geförderte Website. Und dann? Dann steht ihr wieder allein da und sollt euch freischwimmen.

Nur: Geld löst das Problem nicht. Für einen Zuschuss bekommt man Technik. Man bekommt keine Sichtbarkeit. Man bekommt keine neuen Mitglieder. Eine Website, die niemand findet, findet auch niemand, wenn sie gefördert war.

Es fehlt kein Geld. Es fehlt Zeit. Und die Kette ist kurz: Bürokratie frisst die Stunden. Ohne Stunden kein Engagement. Ohne Engagement kein Nachfolger. Deshalb setzen wir ganz vorn an — wir holen die Stunden zurück und stecken sie dorthin, wo sie wirken.

Weniger Büro. Mehr Verein.

Warum ausgerechnet wir das wissen

Diese Untersuchung hat eine offene Frage hinterlassen: Wie muss man einen Verein unterstützen, damit er sein Sichtbarkeits-Potenzial wirklich nutzt? KI4Ehrenamt ist die praktische Antwort darauf. Der, der die Lücke gefunden hat, baut das Werkzeug, das sie schließt. Mehr über die Person →

Der Impulsvortrag

Ein Verein kann alles richtig machen —
und online trotzdem untergehen.

Ihr habt gerade eure eigene Zahl gesehen. Woher sie kommt — und ob sie hält — in zwei Teilen: erst das Problem (das „Online-Vereinskoma"), dann die Ergebnisse.

So, wie ich es unseren Mitgliedsvereinen am 17. März 2026 in der Viba Nougat-Welt in Schmalkalden vorgestellt habe — auf der Mitgliederversammlung der Kreissportjugend im Kreissportbund Schmalkalden-Meiningen e. V. In Bildern, kein Fachchinesisch.

Teil 1 — Das ProblemWarum selbst aufopferungsvolle Vereinsarbeit heute nicht mehr reicht, um online gefunden zu werden.
Transkript lesen

Ja, viele von euch sind in den Vereinen groß geworden. Trainingszeiten voll, Hallen laut und Nachwuchsprobleme hatten immer nur die anderen. Heute wissen wir aber, es klaffen Lücken bei ehrenamtlichen, bei Mitgliedern, bei Menschen, die wir alle brauchen, damit das Vereins Herz weiterschlagen kann. Heute wird's nicht kuschelig, das kann ich euch versprechen.

Heute wird's ehrlich. Und darum geht's. Der digitale Puls statt einem Vereins Online Vereinskoma. Ein Reality Check, bevor Vereine leise sterben, weil online unsichtbar heißt ohne Infos zu Trainingszeit, Ort und Ansprechpartner gibt es keine Nachricht, keinen Kontakt, keinen Anruf und auch kein Probetraining.

Für Interessenten seid ihr online nicht existent. Die digitale Transformation macht auch vor dem Ehrenamt keinen Halt. Sie entscheidet, ob die Vereine sichtbar bleiben oder verschwinden. In der Coronazeit war online ja für viele der letzte Rettungsanker.

Infos rausgeben, Kontakt halten, Training per Video, einfach die Leute bei der Stange halten. Die Wahrheit ist aber heute, die Baustellen sind geblieben, die Schlaglöcher sind größer geworden. Schauen wir mal auf das Online Zugangsgesetz für die digitale Verwaltung. Das wird schön gleichbleibend, klassisch im Schneckentempo weiterentwickelt.

Dazu kommt die digitale Spaltung, wo wir einfach wirklich Leute haben, die als Online Vorreiter fast jeden Trend mitmachen und ausprobieren aus eigen Initiative oder wir haben Nachzykler gepaart mit großen Anwendungslücken. Wenn ihr um die Mitglieder und die Fördermittel kämpft, bleiben die eigentlichen Schmerzen, strukturelle Schwächen und Digitalisierungsdefizite. Corona war der Stresstest. Viele Sportvereine kleben aber digital immer noch ein Pflaster auf einen offenen Beinbruch.

Bringen wir die Problemstellung auf den Punkt, wie stoppen wir Mitgliederschwund? Woher kommen neue Interessenten? Und jetzt der Punkt, der mich persönlich, ich bin nur ein bisschen digital unterwegs, annervt, trotz der Coronaerfahrung, der bitteren Coronaerfahrung, auch was das Vereinsleben und die Mitgliederstruktur betrifft, wird viel zu wenig konsequent ausgewertet. Was hat funktioniert?

Warum hat's funktioniert? Oder war es einfach Zufall? Dazu kommt gepart die nächste unbequeme Wahrheit. Politik, Wissenschaft und selbst der DOSB begnügen sich lediglich mit Befragungen.

Aber was ist eine Befragung? Befragung ist Meinung, Bauchgefühl, persönliche Sicht des Befragten. Was wir brauchen sind aber belastbare Daten. Was bringt Vereine im Ehrenamt wirklich voran bei der Mitgliederentwinn Gewinnung?

Euer Verein kann sportlich top sein, Weltklasseathleten hervorbringen und online trotzdem untergehen. Leider noch mal, wenn ihr nicht online seid, seid ihr für Interessenten in dieser Welt nicht existent. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, früher haben wir gesagt, kommen dann immer die Chinesen, aber wir fragen jetzt die Wissenschaft. Die Untersuchung, die Studie, die ich euch vorstellen möchte, arbeitet mit zwei Datenquellen.

Artefakten statt Meinung. Wir nehmen die Mitgliederzahlen aus den Sport aus Sportvereinen von 19 äh von 19 von 2022 bis 24 und die sichtbaren Onlineaktivitäten. Wir schauen bewusst auf drei Online Touchpoints, die drei Stellen, an denen als erstes Sichtbarkeit entsteht oder eben nicht. Das ist einmal das Google Unternehmensprofil, das ist eine Webseite oder das sind die Social Media Aktivitäten.

Das ist unsere Datenbasis. Alles andere Offlineaktivitäten, Flyer, Plakate, persönliche Empfehlung bleiben hier unberücksichtigt. Die waren in dieser Studie auch nicht messbar, weil dann hätten wir die Vereine alle befragen müssen. Drei Merkmale, drei Stellschrauben und eine Frage: Was machen die mit meiner Mitgliederzahl?

Formuliert man das Ganze für die wissenschaftliche Studie als Forschungsfrage, lautet diese, in welchen Zusammenhang stehen die Qualität, der Umfang, der Onlinepräsenz eines Sportvereins mit den Veränderungen der Mitgliederzahl und gibt es vielleicht Unterschiede in den Altersklassen? Übersetzt heißt das: entscheidet euer Online Auftritt darüber, ob ihr wachst oder leise sterbt und gilt das in allen Altersgruppen gleich. Ich gebe euch dazu ein Bild. Euer Verein ist eine Boutik in dem Einkaufszentrum Thüringenpark oder Anger 1.

Kennt ja eigentlich jeder hier im Raum. Dort habt ihr ein Schaufenster und das erste Schaufenster, der erste Zustand, den ihr dort beobachten könntet, das Rollo ist unten. Das heißt, man sieht nichts, weiß nicht, was drin ist. Vielleicht gibt's euch oder vielleicht gibt's euch nicht.

Also ist dieses Merkmal online nicht vorhanden. Die zweite Möglichkeit, das Rollo ist schon mal zur Hälfte hochgezogen. Kein Licht drinne, vielleicht ein bisschen Baulärm. Also, man ahnt, dort ist was, dort könnte was sein, vielleicht wird auch nur entkernt.

Also, es ist was vorhanden, aber es ist einfach schlecht gemacht. Und am dritten Schaufenster, da ist das Rolle oben, die Scheibe sauber, gut ausgeleuchtet, wichtige Dinge, bewusst platziert. Man erkennt sofort, was es hier gibt und wie man es erwerben kann. Also dieses Merkmal hat Top Qualität.

Die Frage ist also, wo steht euer Verein? Rolle unten, halb oben oder das Rollo offen, dass die ganze Scheibe gesehen wird? Das Forschungsmodell, was wir dort äh dazu entwickelt haben, ist quasi dieses hypothetische Konstrukt. Wir haben auf der linken Seite die drei beobachteten Präsenzmerkmale, Social Mediaaktivitäten, Google und die Webseite und auf der rechten Seite einmal die Gesamtmitgliederzahl und die kleinen, das sind die Alterskohorten von der Altersklasse 1 bis 10, die in unserem Landkreis auch besetzt sind.

Als Beispiel wichtig, bei dieser Untersuchung wurde niemand besser oder schlechter gemacht. Es ist kein Experiment, niemand wurde manipuliert. Es sind die Datenbasierten Auswertungen der realen Vereinsentwicklung im Untersuchungszeitraum von 22 bis 24. welche Ausprägungen das entsprechende Online Schaufenster vorliegen hatte, also ohne mit Problemen oder in Topqualität wird zeigen, welche Wachstums oder Verlustmuster im Endeffekt auf die Mitgliederzahlen Auswirkung gebracht haben.

Also zu dieser Studie gewinnt nicht die lauteste Ausrede und beste Meinung. Hier sprechen Daten. Die Mitgliederzahlen stammen dabei auch nicht von irgendwoher, sondern das sind die Bestandsmeldung an den Landessportbund. Da könnt ihr euch selber dann das Bild drüber machen, Wahrheitsgehalt und die Online Präsenzmerkmale wurden so erhoben, wie sie ein echter Interessent im Internet suchen würde.

Wo haben wir gesucht? Wir haben das Ganze über Google gemacht. Warum? Weil Google, ihr seht's oben links auch 22 bis 24 unangefochten die größte Markt Akzeptanz hat als Suchmaschine mit über 90%.

Also ist das andere zu vernachlässigen. Das Ganze wurde am Desktop gesucht, weil die Suchalgorithmen auf dem Handy beim Mobil schon wieder ein bisschen anders sind. Und außerdem, um das Ganze wissenschaftlich einzugrenzen, wurde am Desktop der Vereinsname eingegeben in einen nicht angemeldeten Browser, Entertaste drücken, erste Seite unter den zehn Suchergebnissen war der bei uns der gemeldete Sportvereinsname zu finden mit irgendwelchen Suchergebnissen. Also die Treffer nur auf der ersten Seite, weil nachgewiesen ist, dass höchstens noch irgendwas um die 10 % überhaupt auf die zweite Seite klicken mal hier.

Ein kleines Beispiel, das ist die Seite von unserem KSB und dann seht ihr oben Kreissportbundschmal kalten Mining eingegeben. Dann habt ihr hier unten gleich die Suchergebnisse. Hier kommt schon unser Facebookpil als nächstes und hier rechts seht ihr unser Google Unternehmensprofil, unsere Bewertung hier alle Button vorhanden, die es irgendwie gibt, unsere Adresse, Öffnungszeiten. Hier unten haben wir als Produkte unsere Leistung praktisch angeboten.

Wenn wir jetzt noch ein Stückchen weiter runter gehen, seht ihr dann praktisch hier auch schon die ersten Pressemeldungen und und ganz unten, wenn wir ganz runter gescrollt sind auf der ersten Suchergebnisseite hier seht ihr Seite 1, nicht ganz deutlich, aber hier haben wir dann auch von unserem Google Unternehmensprofil noch auf die Social Media bzw. den YouTube-Kanal verlinkt. Also erste Seite, das ist die Perspektive, die Google zeigt. So sieht man euren Verein von außen in der Onlinewelt.

Nicht das Selbstbildnis, was ihr von euch haltet, zählt, sondern das Bild, was Google dem Interessenten zeigt und ausspielt. Das entscheidet über den Vorsprung oder darüber, ob der Verein online abgehängt wird. Wie sind die Beobachtungen oder was ist bei den Beobachtungen aufgefallen? Das sind wirklich krasse Sachen.

Also, wie wurden die Merkmale im letzten Endesgespielt? Welche Qualität hatten die bei den unterschiedlichen Vereinen? Wieder Vereinsnahme in Google rein, Enter klicken, erste Seite und dann erscheinen ja die Links, teilweise uralte Links. Als erstes das Google Unternehmensprofil.

Diese Geschichten z. B. noch ein paar Opfer aus der Coronazeit. Da steht eben, weil dieser Google Eintrag existiert, vorübergehend geschlossen oder dauerhaft geschlossen.

Hier drüben seht ihr schon mal wenigstens drei äh Button. Auf der anderen Seite seht ihr gar keine. Warum Vereinsprofil nicht reserviert vom Verein, nicht übernommen und diese äh Profile werden von Google selbstständig generiert, weil Google will ja nur eins, Google will Informationen liefern. Deshalb werden dort Melderegister abgefragt und so weiter und dann werden solche Sachen generiert.

Ihr müsst da drauf achten. Als zweiter Stelle, wenn wir uns die Webseite angucken, auch nicht gerade traumhaft, da hatten wir z. B. solche Geschichten, da war unter einem Link auf der ersten Seite dann die Seite nicht erreichbar.

Warum? Vielleicht eine alte Webseitenadresse, weiß ich nicht. jedenfalls unter dem Link, der unter dem Vereinsnamen als erstes gefunden wurde oder wir hatten andere tolle Sachen. Die Webseite war nur über ein Login erreichbar, ist natürlich auch nicht so erbauen für ein Interessenten.

Oder noch besser war dann die Geschichte hier. Das seht ihr hier unter aktuellen unter aktuellen Informationen ist dann hier doch in 202524 war das glaube zu einer Bürgermeisterwahl am 5. Juli 2016 eingeladen worden. Tut jetzt auch nicht gerade so das Vertrauen besonders nach oben schrauben.

Bei Social Media wurden die Beobachtungen auch äh entsprechend gemacht. Was hat da gezählt? Bei Social Media war es so, dass wir drauf geachtet haben, aktuelle Inhalte und dort haben wir als Maßstab für die wissenschaftliche Untersuchung angesetzt ein Post innerhalb der letzten vier Wochen auf Facebook oder Instagram, wenn Instagram unter den ersten zehn. Manche Vereine haben auch nur Facebook und Instagram, aber wenn das auf der ersten Seite in der Google Suche war, haben wir auch Instagram mit ausgewertet.

Also ein Post innerhalb der erst innerhalb der letzten vier Wochen bei der Datenerhebung und bei YouTube, weil manche Vereine auch einmal im Jahr ihre Vereinsmeisterschaften oder der Volleyballverein z. B. die machen immer das Weihnachtsturnier, glaube ich, äh schicken die online hoch, haben wir dann auch das YouTube noch mit äh bewertet, wenn dort einmal im Jahr wenigstens ein neues Video hochgeladen wurde. Da sind auch ganz viele Corona Opfer, glaubt's mir.

Also nicht nur bei den Vereinen, ja, auch die Handwerkskammer hat dort Sachen von genau aus 2022 und danach nie wieder was gemacht. Egal, wir gehen, wir sind bei den Vereinen. Also diese Situation hier sind leider keine Einzelfälle, sondern das ist der Alltag bei vielen Verein. Ich möchte euch jetzt zwei Fragen mitgeben, nicht fünf, nicht zehn, nur zwei.

Erstens, habt ihr als Verein überhaupt eine Onlinepräsenz, auf der man euch auch sofort erkennen kann? Und die zweite Frage, die zweite Frage, wä erreicht ihr damit vielleicht schon neue Interessenten oder habt ihr realistisch sogar eine Chance auf Wachstum? Für die Außenwelt gibt's genau drei Zustände. Unsichtbar, also ihr existiert nicht.

Irgendwo gelistet, also Rollo halb hoch. Aber nur bruchstückhaft oder vollsichtbar. Also Google Eintrag sauber, Webseite klar, Social Media aktiv und aktuell. Oder wenn wir unsere Metapher nehmen, Rollo unten, Rollo halb hoch und Rollo ganz oben.

Scheibe auf Hochglanz poliert. Und jetzt erlaubt mir einen kleinen Exkurs, weil es gerade überall knallt. Den muss ich bringen. KI hier, KI da, KI überall.

Und viele denken, wenn wir bis jetzt nichts gemacht haben, ach die KI, die regelt das schon. Und die KI macht vielleicht aus unserem Auftritt ein Rennpferd, aber ehrlich jetzt, Sichtbarkeit entsteht nicht, weil KI gut reden kann. KI erkennt und erzeugt Muster. Sie ersetzt aber nicht eine saubere Datenbasis und Aktualität.

Denn sagt mir einer, welches Muster soll denn die KI erkennen, wenn eure Vereinsdaten online gar nicht oder nur halb vorhanden sind oder aus Verzeichnissen, wie ich es vorhin schon gesagt habe, automatisch generiert werden. Und bevor jetzt jemand denkt, ach, der Markus Sprücheklopfer hat sich da ein paar Extremfälle und Vorzeigevereine rausgesucht oder wenn einer denkt, die Geschichte ist völlig frei erfunden. Ich muss euch heute leider nicht bei RDL2, sondern hier in der FIBA enttäuschen. Das ist die brutale Wahrheit.

Das ist keine Umfrage, kein Bauchgefühl. Das ist die volle Erhebung in Form einer Klumpenstichprobe. Es wurde nichts dazu genommen, kein einziger Verein weggelassen. Es sind die Vereinsdaten aller im Kreissportbund registrierten Sportvereine aus unserem Landkreis schmalkalten Meiningen und die Ergebnisse lassen sich auf andere Sportbünde mit ähnlichen Bedingungen in ganz Deutschland übertragen.

Im Klartext, es ist kein Landkreisthema, das ist der organisierte Sport im Ehrenamt in ganz Deutschland. Wir machen jetzt weiter mit den nächsten Tagesordnungspunkten. Ihr habt kurz Zeit auf dem Handy mal eure Merkmale zu checken und später dann im zweiten Teil schauen wir, welche Schaufensterzustände messbar mit der Mitgliederentwicklung zusammenhängen und wer das Rollo schon oben oder immer noch unten hat. Vielen Dank erstmal.

Teil 2 — Die ErgebnisseDie Zahlen sind eindeutig: Sichtbarkeit ist kein Zufall. Und was das für euren Verein heißt.
Transkript lesen

Ja, wir erinnern uns ganz kurz. Im ersten Teil haben wir ja drüber gesprochen, was war der Forschungsrahmen vorgestellt, online Schaufenster, Datenbasis und die Vorgehensweise, wie die strukturierten Daten letztendlich erfasst wurden. Aber jetzt kommt natürlich das, was verraten uns die Daten? Wir bringen die PS auf die Straße.

Bei einer Forschung wird sauber angefangen mit einer deskriptiven Statistik. Wir schauen also, wie sind die Mitgliederzahlen aufgeteilt in dem Verein. Das heißt, was ihr jetzt seht, ist quasi die Landkarte. Die Landkarte, wie hat das ausgesehen?

Ihr seht hier die 3 Jahre. Blau ist 22, 23, 24. Ihr seht hier, das sind Violinplots, also diese Bäuche einer Violine. Und ihr seht diese extreme Anhäufung, das ist nämlich bei den 50er Zahlen 50 bis 100, weil in unserem Kreissportbund der durchschnittliche Verein ein median zwischen 46 und 50 Mitgliedern hat, also relativ klein.

Dann seht ihr aber trotzdem auch, dass hier ja Vereine dabei sind. Hier sind die fünf Outlines, die äh bis über 750, ich weiß nicht, Stefan, war dieses Jahr sogar noch jemand dabei, der schon an die 1000 kam. Haben wir die 1000 geknackt bei der letzten Bestandsmeldung bei Mitgliedern? Also, es sind mittlerweile, das war ja zu Zeiten 22, 23, 24 und mittlerweile haben wir praktisch jemanden, der sogar die 1000 hier oben erreicht.

ist insgesamt die Mitgliederzahlen wichtiger oder interessanter für euch ist ja, wenn man das Ganze auf die Altersgruppen runterbricht und da seht ihr ja, dass z. B. eher wenige Vereine sich mit den Kindern beschäftigen, aber es gibt auch Sportartspezifisch und interessant wird's für die meisten Vereine, was man hier sieht, dann Vorschulalter, Ende, Kindergarten oder dann hier auch Kerngruppe sind die, na ja, bis knapp 40-jährigen. Also man kann an der deskriptiven Statistik quasi sehen, wo wo hat man welche Struktur und danach entsprechend auch der Marian wird das wissen aus als Marketingmensch kann man natürlich entsprechend die Marketingmaßnahmen äh gestalten, weil der eine Verein hat zwar hohe Gesamtmitgliederzahlen, sieht aber völlig anders aus und der eine lebt vom Nachwuchs, der andere sportspezifisch, wie ich gesagt habe, bindet eher ältere, weil ähm Ja, die Jugendlichen wandern eben eher von Diskothek zu Diskothek und die anderen nehmen dann auch die schöne Landschaft und den Rennsteig mit.

Also erst die Landkarte und danach dann die Marketingroute auslosen. Im zweiten Schritt dieselbe Methodik auch die Deskription. Das heißt, wie sind denn die Online Präsenzmerkmale verteilt? Also, wie viel Vereine haben eine Webseite oder keine?

Wie viel haben den Online den Google Unternehmensantrag oder das Social Media Profil? Und da können wir sagen, wir haben das, damit die Maschine, damit das später auch berechnet werden kann, ist das praktisch nummeriert worden. Man hätte auch Buchstaben nehmen können. Also das nicht vorhandene Profil oder Merkmal hat die Nummer 1 bekommen.

Das problematische, habe ich euch vorhin alles gezeigt, hat die Nummer 2 bekommen und das in bester Ausprägungsqualität, die Nummer 3 Topqualität. Und hier kommt der erste gnadenlose Einbruch, weil Onlinepräsenz heißt eben auch machen, aber machen heißt im Ehrenamt oft wer soll's denn machen? Und ihr seht hier ganz rechts mit der Nummer 1 gekennzeichnet diese große digitale Lücke, nämlich, dass die meisten Vereine keine Online Präsenz haben, weder eine Webseite, noch ein Social Media, noch ein richtig gut funktionierendes Google Business Profil. Wenn wir jetzt noch ein Stückchen weiter gucken, wie teilt sich das denn auf?

meiste Vereine ist ja mal so dahinesagt. Wie teilt sich das Ganze auf? Sehen wir hier in entsprechenden Größenklastern. Also oben haben wir die 50 bis 50 Mitglieder bis 100 Mitglieder, 250 500 und 1000, also 500 bis 1000 Mitglieder.

Und was sehen wir hier ganz krass? Wir sehen, dass die meisten Probleme bei Mitgliedern, also 50% haben wirklich das Problem, diese Online Leistung zu bringen mit aus Vereinen mit weniger als 100 Mitgliedern. Also bis 100 Mitglieder haben wir die größte Lücke. Das zeigt empirisch, dass im organisierten breitensport Online Sichtbarkeit kein Standard ist, sondern ein aktuell richtig struktureller Engpass.

Man kann Onlinearbeit eben nicht verteilen an ein Ehrenamt, dass man nicht hat. Es müssen andere Lösungen hierbei. Jetzt wird richtig spannend von der beschreibenden, also wie verteilen sich die Merkmale von der beschreibenden Statistik kommen wir zur Auswertung der Zusammenhänge. Was nehmen wir als erstes?

Wir gucken erstmal, ich habe jetzt hier abhängige Vereinsmitgliederzahlen und aber auf der anderen Seite unabhängige Merkmale. Machen die irgendwas zusammen? Verzahnen die an irgendeiner Stelle? Und da schauen wir als erstes mal, was ist die Korrelation?

Korrelation in zwei Sätzen. Wir nehmen unsere Ticketbestellung. Ihr seht hier an den entsprechenden Hügeln und an den Spitzen. Jedes Mal, wenn ich den Stefan wieder genervt habe, bitte schick noch eine Mail raus.

Dann haben wir überlegt, an welchen Tag, zu welcher Uhrzeit. Das haben wir mittlerweile auch raus. Das sagen wir aber nicht, weil ihr hören ja alle mit. Das sagen wir euch auch, aber dazu werden wir mal eine Weiterbildung machen.

Also jedes Mal, wenn wir Werbung gemacht haben, waren viele Bestellungen und Buchung da, haben wir nichts gemacht. Seht ihr, alles flach geblieben. Wenn man das jetzt mal in der Heatmap umsetzt, das heißt, ich kann hier an der Seite habe ich praktisch oben maximal eins, aber ich kann hier sehen, hier sind die Alterskohorten und hier unten sind die entsprechenden Indizes Webseite, Google und Social Media. Und wenn ich mir das genau anschaue, sehe ich, dass ich eben hier im grauen Bereich, also hier oben kommen dann genau die Social Media, die wohl als stärkster Prädiktor hier schon mal bei der Korrelation miteinander irgendwas machen müssen.

Das heißt, wir nähern uns der Vermutung, die bis jetzt ja noch nicht wissenschaftlich bewiesen war. Es gibt also einen wirklichen Zusammenhang zwischen den Online Präsenzmerkmalen, also der Sichtbarkeit im Internet und den Mitgliederzahlen. Die nächste Frage wäre quasi aber gibt ein Zusammenhang, wie stark ist der? Wer ist am stärksten?

Genau. Dazu brauchen wir eine Regression. Die Regression kann jetzt qua quasi berechnen, wenn eine eine Wirkung auf eine unabhängige Variab eine unabhängige Variable auf eine abhängige Variable, also online Präsenz auf die Mitgliederzahlen kommt. In welche Richtung wirkt die?

Dadurch, dass wir drei Online Präsenzmerkmale haben, brauchen wir die multinomiale logistische Regression. Klingt nach Raketenwissenschaft, ist es aber nicht. Sie betrachtet oder die hat die Möglichkeit mehrere Einflüsse zur gleichen Zeit zu betrachten und auch die Stärken unterschiedlich zu berechnen. Was berechnet die multinomiale logistische Regression?

Sie berechnet ein Odds Ratio. Das ist ein Chancenverhältnis. Also was ihr jetzt nachfolgend seht, ist keine Garantie, dass dieser Situation eintreten wird. ist, das kann man nicht machen, aber man kann berechnen, wie hoch ist die Chance, wenn ich eine Webseite habe, wenn ich Social Media aktiv bin, um in einem entsprechenden Wachstumsklustter zu landen.

Wie viel wahrscheinlicher ist der Zustand, wenn ich das mache, dass ich Wachstum erreiche bei den Mitgliederzahlen. Das Ganze passiert gegen eine entsprechende Referenz und wir haben vier Wachstumsrangklaster betrachtet, einmal Stabilität, das heißt, der Verein hat sich während der Zeit nicht verändert, plus- 1%. Einmal Verlust, einmal normales Wachstum bis 15% Zuwachs und einmal starkes Wachstum. Und die Referenz war jeweils das nicht vorhandene Merkmal.

Schaut man sich das Ganze noch etwas genauer an. Im Wachstumsrangklaster starkes Wachstum seht ihr hier das ausgerechnet Social Media hier Wachstumsfaktoren erzielt bis zu 16. Also das ist das nicht das 16faches, sondern die Chance ein starkes Wachstum zu erreichen landet bei 16 gegenüber auch schlecht gemachten Profilen kann die multinomiale logistische Regression, also alle Faktoren, die hier rauskommen bis zum Faktor 1, sind Verluste. Also, wenn ich das nicht ordentlich mache, habe ich den Verlust schon eingekauft.

Wer hier Wir reden hier nicht über Likes oder Herzchen, sondern über die Wachstumschance. bisschen bildlicher, besser dargestellt, muss man ganz einfach sagen als Ergebnis, es gibt definitiv einen signifikanten Zusammenhang zwischen Onlinepräsenz und Mitgliederentwicklung. Es geht dabei nicht um das vorhanden sein von irgendwas, sondern es geht wirklich um entsprechende Qualität und Aktualität. Und merkt euch bitte, nicht sichtbar zu sein ist quasi kein neutraler Zustand.

Denn dann seid ihr statistisch nicht auf dem Weg ins Wachstum, sondern kleidet in Richtung Verlust. Außer ich weiß, es gibt auch Vereine, die offline richtig stark sind von Empfehlungsmarketing, von Plakaten hängen, Flyer auslegen, wie auch immer. Wenn ihr das damit kompensieren könnt, muss Manpower ran, müssen Kandelver ausgestaltet werden und so weiter. Wenn ihr das damit kompensieren könnt, dann könnt ihr auch sagen, okay, dann rennen wir raus.

klebenade lassen das mit dem Online, darum geht's heute nicht. Also, wer am Sport als Sportverein online nicht stattfindet, der hat nicht einfach nur keinen Vorteil, sondern einen messbaren Nachteil. Also, man fällt aus der Wachstumsspur. Die Unsichtbarkeit ist praktisch das Überlebensrisiko, was ich messbar nachgewiesen mit mir rumtrage.

Und wer heute digital gut aufgestellt ist, ist nicht unbedingt ein Streber oder ein Nerd, sondern einer der digitalen Pioniere mit einem handfesten Vorteil, jemand, der schon im Zug zur digitalen Transformation sitzt. Hier ein Balkendiagramm. Wir haben hier rechts oben das Wachstumsklaster moderates Wachstum und hier unten starkes Wachstum und ihr seht alles was blau ist, ist Social Media. Und man muss hier ganz knallhart sagen, die Ergebnisse zeigen, das sind 80% der Fälle auch.

Ihr habt ja immer die entsprechenden Altersgruppen, gell? 1 2 3 4 5 und so weiter. Und hier hinten sind die Gesamtmitgliederzahlen. In 80% der Fälle, in denen Wachstum passiert, ist definitiv Social Media der häufigste Wachstumskatalysator in den Daten nachgewiesen von 2022 bis 24.

Wenn ihr euch jetzt die Zahlen genau anguckt, muss man feststellen, warum ist denn das hier vorne so stark blau? Also hier ist ja dann auch wieder die 16. Ne? Und warum wird das dann weniger?

Und was heißt das denn für uns alles? Für uns als Vereine heißt das, wir haben bei dieser ganzen Geschichte hier definitiv zwei goldene Zielgruppen, die wir beackern müssen. Wer ist das? Das ist die Altersklasse 4 und 5.

Ihr seht hier sowohl bei Wachstum oben als auch bei starkem Wachstum zählen ziehen hier in der besten Ausprägung. Also das dunkle, die intensiven Farben ist immer die beste Ausprägung und das hellgrüne ist praktisch eine problematische Webseite. Aber es zählt hier trotzdem. Social Media Webseite und hier bei AK6 in beiden Wachstumsklastern auch die Google Webseite.

Warum sage ich euch das? Was sind das für goldene Zielgruppen? Es ist die Altersklasse AK5 und 6. junge Menschen zwischen 19 und 40 Jahren.

Wer ist in dieser Altersklasse? In der Gruppe sitzen die Eltern. In der Gruppe sitzen die Eltern für alle vorgelagerten ähm Altersklassen, weil die Kinder im Kita und Grundschulalter, die suchen nicht im Internet. Die Kinder suchen keinen Verein online.

Das tun die Eltern. AK5, AK6. Sie suchen, vergleichen, prüfen, gibt's Fotos, gibt's Infos? Wirkt das lebendig, kann man dazu vertrauen der Suchmaschinnutzung, weil das ist ja nicht die Generation Alpha, die jetzt irgendwann nachkommt, sondern das sind Menschen, die auch im Google suchen groß geworden sind.

Das heißt, der Google Profileffekt ist auch definitiv hier messbar nachgewiesen und diese Gruppe entscheidet für alles, was davor abgeht. Also marketingtechnisch müsst ihr die jungen Menschen zwischen 19 und 40 Jahren, zumindest war das zu dem, die sind natürlich jetzt auch zwei Jahre älter geworden, also jetzt bis 42 Jahre. Wenn ihr diese Eltern n online nicht erreicht, passiert nicht einfach ein bisschen weniger. Ihr verpasst die Chance, die digitalen Touchpoints aufzupolieren.

Ihr verpasst den Nachwuchs. Wer Eltern online nicht erreicht, verpasst keine Saison. der verpasst die Generation, die dort von einem anderen Verein abgefrühstückt wird. Im Ergebnis muss man sagen als praktische Antwort eine ganz klare Richtung.

Onlinepräsenz kann Mitgliederentwicklung signifikant beeinflussen, abhängig von Kanal, Qualität und Zielgruppe. Und wenn wir das Ganze ernst nehmen, folgt ein Handeln auf drei Ebenen. Auf der Mikroeme im Verein. Erst bitte alle die Basis, die Basics in Ordnung bringen.

Nicht einfach nur mal viel losposten zum Selbstzweck, sondern seid auffindbar mit einer vertrauenswürdigen Datenbasis. Seid aktuell. Und wenn ihr nicht alles habt, also ich weiß es aus den Daten, es sind auch Vereine dawesen, jungen gegründete Vereine, die haben überhaupt keine Webseite, die haben alles Wachstum, aber Wahnsinn, nur über Facebook und Insta gemacht, egal was ihr habt, aber wenn ihr was habt, dann macht's bitte gut. poliert's auf auf Mesoebene, also das ist die Basis für die Vereine auf Mesoebene, also in den Kreissportbünden, Landessportbünden.

Die kleinen Vereine brauchen definitiv strukturierte Hilfe, sonst bleibtarbeit ein Ressourcenproblem. gefragt sind Qualifizierungs- und Beratungsangebote für Online Strategien und auf der Makroebene, also Politik und die Fördermittelgeber. Es müssen Rahmenbedingungen ohne zusätzliche Hörden mit einfachen Förderzugängen geschaffen werden und Vergabere Kriterien nach digitalen Reifegrad und Vereinskapazität haben wir ja festgestellt. Digital Online darf nicht zum dritten Nebenjob im Ehrenamt werden.

Digital Online ist heute ein zentraler Baustein der Mitgliedergewinnung. Die Untersuchung weist damit erstmals empirisch nach. Onlinepräsenz ist kein Randthema mehr. Im Kernbefund ist sie vom Nice-to-have zum strategischen Hebel geworden.

Messbar, wirksam, gestaltbar. Und wenn ihr euch ein Bild merkt heute, wo steht euer Rollo? Ist es schon oben? Scheibe hochglanz poliert.

Es sollte jetzt allen klar sein, online Sichtbarkeit ist nicht Optik, sie ist Wirkung. Was ihr heute hier als Premiere gesehen habt, ist kein Bauchgefühl gewesen und keine Meinungsbildung. Das war das Ergebnis einer quantitativen Datenerhebung Zusammenführung ableitungsstrategischer Maßnahmen im Rahmen meiner wissenschaftlichen Masterarbeit an der Fachhochschule des BFI Wien im Studiengang General Management digitale Transformation. Wenn ihr Fragen habt oder Details wissen wollt, speichert euch den Kontakt unsere Geschäftsstelle.

die leiten das an mich weiter.

Zwei Teile à gut 15 Minuten — auf unserem eigenen Server in der EU, kein YouTube, kein Tracking, Start erst auf Klick.

Keine halbe Stunde? Das Wichtigste in vier Punkten.

Was in den beiden Videos steckt — hier verdichtet. Wie Markus zu jedem Punkt kommt und was er für euren Verein bedeutet, führt er im Vortrag mit den Originaldaten aus.

  1. 1

    Wer gefunden wird, wächst eher.

    In über 85 von 100 Fällen hingen bessere Online-Auffindbarkeit und wachsende Mitgliederzahlen zusammen. Sichtbarkeit ist kein Zufall — sie wirkt.

  2. 2

    Halb da ist schlechter als gar nicht da.

    Eine gepflegte Präsenz hob die Wachstumschance in 9 von 10 Fällen — eine veraltete kann dagegen schaden. Der Online-Klassiker Website trägt nur, wenn er stimmt, dann aber verlässlich, gerade bei den älteren Jahrgängen. Wie stark, probiert ihr oben im Rechner selbst aus.

  3. 3

    Am stärksten zieht Social Media.

    Von Google-Eintrag, Website und Social Media war Social der größte Hebel — mit Abstand. Doch mit wenig Aufwand zündet ein gepflegtes Google-Profil genau dort, wo es zählt: bei den Entscheidern, die einen Verein für ihre Familie aussuchen. Deshalb fängt unser System bei Social an — und nimmt Google gleich mit.

  4. 4

    Für alle das Gleiche funktioniert nicht.

    Die Jüngsten kommt ihr über die Eltern, nicht über eigene Google-Suchen — und wer alle gleich anspricht, verschenkt Potenzial. Wer weiß, wen er erreichen will, wächst leichter.

↳ Jeden dieser Punkte belegt Markus im Vortrag Schritt für Schritt — deshalb lohnt das Reinschauen.

Für alle, die's genau wissen wollen: die Methode

Vollerhebung (keine Stichprobe), Spearman-Korrelation und multinomiale logistische Regression, Hauptkomponentenanalyse, Multikollinearitätstests (Jamovi/SPSS). Effektstärke Social Media: Odds Ratio bis 16 in einer Altersklasse.

Die vollständige Arbeit in der Bibliothek der FH des BFI Wien ansehen →

Die ehrliche Grenze

Wir versprechen euch keine bestimmte Zahl neuer Mitglieder — das wäre unseriös. Die Untersuchung zeigt einen belegten Zusammenhang, keine Wachstumsgarantie. Sichtbarkeit ist ein starker Hebel, kein Knopf. Wir sagen euch ehrlich, wo ihr steht, und machen sichtbar, was ihr leistet — mit Zahlen statt Werbesprüchen. Was daraus wird, entscheidet ihr mit eurer Arbeit. Wie immer.

Seht in einer Minute, wo ihr steht.

Und die Fleißarbeit dahinter nimmt euch Mira ab — euer digitaler Beisitzer.

Jetzt Sichtbarkeit prüfenKostenlos, in unter einer Minute.

Der Check zeigt euch nebenbei auch, welche Förderprogramme zu euch passen →

Eigenentwickelte Technik — lizenzierbar. Interesse? Kurze Nachricht genügt.
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